Thema: Solarspeicher – Speichern lohnt sich

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Wer in den letzten Jahren über die Anschaffung eines Solarmoduls nachgedacht hat, wird wahrscheinlich auch schon auf das sogenannte „Speicher-Problem“ gestoßen sein: Energie aus der Sonne, schön und gut – aber wie speichert man sie über einen längeren Zeitraum? Es wird Zeit, ein paar Mythen aus der Welt zu schaffen.

Preisrevolution seit 2014
Zugegeben, Speichereinheiten gekoppelt mit Solarpanels waren in den letzten Jahren noch verhältnismäßig teuer und erschienen daher als un wirtschaftlich. Das hat sich allerdings spätestens seit 2014 geändert. Die Nachfrage steigt und die Preise fallen rasant Laut einem Bericht des amerikanischen Marktforschungsinstituts IHS sanken die Preise für Lithium-Speichermodule im letzten Jahr um rund 20 Prozent, eine Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren durchaus fortsetzen könne.

Förderanträge verdoppelt
Die positive Entwicklung auf dem Solarmarkt zeigt sich nicht nur durch sinkende Preise für Speichereinheiten. Aktuelle Meldungen zum Speicherförderprogramm der staatlichen Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) lösen einen Nachfrage Schub nach kombinierten Anlagen aus PV- und Speiche raus. In der zweiten Jahreshälfte 2014 verzeichnete das Programm nahezu eine Verdoppelung der Förderanträge – von ca. 350 monatlich in der ersten Jahreshälfte auf über 600 Anträge.

Schnelle Amortisierung
Gleichzeitig entwickelt sich der Speichermarkt technologisch und wirtschaftlich mit hohem Tempo. Sowohl im günstigeren Segment der Bleigel- und Bleisäurespeicher als auch bei Highend-Lithium-Speichersystemen gibt es einen Preisverfall, Kinderkrankheiten sind überwunden und eine durchschnittliche Lebensdauer von über 20 Jahren machen die Speicher zusätzlich attraktiv. Das bedeutet auch, dass sich die Investition in eine Solaranlage inklusive Speichersystem schneller als jemals zuvor amortisiert. Eigenstromerzeugung und –Verbrauch werden immer lohnender und der große Schritt in eine unabhängige Energieversorgung macht zudem auch emotional Freude.

Sonnige Aussichten trotz Meinungsmache
Die Branche der Sauberen Energien ist optimistisch. Die Bedingungen für eine Installation von „Erneuerbaren“ auf dem eigenen Hausdach mit dem individuell dazu konfigurierten Speicher im Keller sind günstig. In den letzten Jahren wurde seitens der bestehenden „Groß-Player“ im Strommarkt oft behauptet, die hauseigene Speichertechnologie sei gescheitert und eine Anschaffung würde sich auch zukünftig nicht lohnen. Die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsprognosen zeigen, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel vom 4. Mai 2015 in der Süddeutschen Zeitung, in dem über den Einstieg des Konzerns Tesla in die Stromspeicherbranche für Privathäuser berichtet wird.

Neues Projekt der KOCO Energy AG: Komar Products AG

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Der bayerische Weltmarktführer für Fototapeten aus Kolbermoor, die Komar Products KG, hat ihre Energiekosten im Blick und setzt auch in punkto Energieeinsatz auf die neueste Technologie. KOCO erweitert die Photovoltaik-Anlage und setzt erstmalig einen multifunktionalen Energiespeicher der Firma Fenecon DESS mit 10kWh ein.

„Das passt genau auf unsere Anforderungen“, so Sabine Komar, die mit diesem Schritt sowohl Pioniergeist zeigt, einen weiteren Schritt in die Energieunabhängigkeit geht, aber auch einen Beitrag zur CO2-Reduktion leistet.