Kein Preis ist so stabil wie der der Sonne

Veröffentlicht am

Rückblick Mittelstandskongress zum Thema Energieeffizienz am 22.09. 2015 in Rosenheim

Am 22. September 2015 fand der von der IHK München und Oberbayern Mittelstandskongress zum Thema Energieeffizienz in Rosenheim statt. Kleine und mittelständische Unternehmen informierten sich über energie effiziente Nutzung für Unternehmen. Wie Kosten eingespart und stabil gehalten werden können, das waren Themen, die von den Teilnehmern aus den verschiedensten Blickpunkten geschildert wurden.

Mit dabei auch Klaus-Michael Koch, der dem Publikum zwei Praxisbeispiele vorstellte. Die beiden in der Region ansässigen Firmen WEKO und Komar setzen schon seit einigen auf Photovoltaik. vorstellen. Er zeigt die Möglichkeiten für Kosteneinsparung und Rendite-Möglichkeiten bei dem Das Rosenheimer Möbelhaus WEKO bereits seit dem Jahr 2012. Mit den auf dem Flachdach installierten Photovoltaik-Anlage produziert das Unternehmen immerhin Strom für bis zu 1000 Haushalte. Für das Unternehmen WEKO bedeutet das sowohl Einsparung von Energiekosten, aber vor allem auch, die Energiekosten künftig stabil und kalkulierbar zu halten. Denn die Sonne wird nicht teurer.
Der Weltmarktführer für Fototapeten, Komar in Kolbermoor hat seit dem Jahr 2011 eine Photovoltaik Anlage auf seinem Schrägdach. Ganz neu ist der Photovoltaik-Einsatz inklusive Speicher auf einer neuen Fertigungshalle. Der Speicher dient dazu, Energie auch in sonnenarmen Zeiträumen vorzuhalten. Bei einer gesamten Preissteigerung des Stroms in Höhe von 2-3% Prozent bedeutet das für Komar eine langfristige und kalkulierbare Energie-Kosten Position zu haben.
Die Entwicklung potenter Speicher entwickelt sich in den kommenden Jahren rasant weiter. So wird die Nutzung von Solarstrom verlässlicher und damit interessant für Unternehmen, Gemeinden und Kommunen.

Solarenergie im Juli: Kopf an Kopf mit Atomkraft Strom in Deutschland

Veröffentlicht am

Solaranlagen produzierten im Monat Juli genauso viel Strom wie die Atomkraftwerke. 5,18 Terrawattstunden sind die Bilanz je aus Sonnenenergie und Atomkraftwerken. Das ergeben die aktuellen Zahlen des Fraunhofer-Institutes für Solare Energiesysteme (ISE).
Doch trotz aller Zuversicht ist der Gleichstand vorerst temporär. Denn dahinter steckt, dass einige Atommeiler vom Netz genommen wurden und der Monat Juli außergewöhnlich viel Sonne mit sich brachte. Sind aber erst die acht Atomkraftwerke bis 2022 vom Netz, dann wird die positive Bilanz ganz auf Seiten der Sonnenenergie stehen. Bis dahin ist sicherlich die Speichertechnologie noch weiter entwickelt und Solarstrom lässt sich auch für die sonnenarmen Zeiten auf Vorrat halten. Dass sich Solaranlagen schon heute wirtschaftlich rechnen, ist schon jetzt erwiesen. Schließlich kann die Sonne nicht teurer werden.

Heute können wir noch etwas für die Umwelt tun

Veröffentlicht am

Valentin Greisinger und Romina Huber sind die beiden neuen Azubi-Köpfe bei der KOCO AG.

Seit Anfang des Sommers hat die KOCO AG zwei Auszubildende im Team: Valentin Greisinger und Romina Huber. Auf die Frage hin, was ihre Motivation war, die Lehrjahre bei der KOCO AG zu absolvieren, antwortete Valnentin Greisinger, dass für ihn klar war, in eine Branche einzusteigen, die eine Zukunftsperspektive hat und ihm damit auch eine berufliche Zukunft bescheren würde. Die Wahl fiel ihm leicht und er entschied sich für die sauberen Energien und für die KOCO AG. Für Romina Huber war die Motivation etwas idealistischer, denn für sie sei es wichtig, einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, „denn wir machen eh schon so viel kaputt“.

Die aus einer Architekten-Familie stammende Huber sieht die Nutzung der Solarenergie, bzw. die Solaranlagen auf dem Dach als konsequenten Bestandteil einer Gebäude-Architektur. Würde die Solarenergie auch noch stärker in Entwicklungsländern eingesetzt, könne die Lebensqualität der Menschen gesteigert werden. Für sie sei heute der Zeitpunkt, an dem noch etwas für die Umwelt getan werden könne. Dafür würde sie sich gern stark machen.

Außerdem, so Greisinger, könne man auch das Thema saubere Energie nicht ignorieren, ginge es doch allen darum, etwas für die Umwelt zu tun und dabei noch mehr die zuverlässige Energiequelle Sonne zu nutzen. „Bei KOCO erhalte ich Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche und bin auch mal mit draußen bei den Installation der Photovoltaik-Anlagen dabei. Das bringt viel Abwechslung und macht die Arbeit interessant“, so Greisinger, der zudem die gute Teamatmosphäre schätzt. So geht es ebenfalls dem weiblichen Teil des Azubi-Teams, der besonders gefällt, mit den KOCO-Mitarbeitern auf Augenhöhe reden zu können. „Ich habe das gute Gefühl, mit dem Team zusammen an einer guten Sache zu arbeiten“, sieht Romina Huber ihrer Zeit der Lehrjahre optimistisch entgegen.