Kommunale Wertschöpfung, Vortrag 8. Bayerisches Energieforum (Summary)

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Mit Photovoltaik und Stromspeicher Kurs auf rentable regionale Selbstversorgung

Die gesetzliche Grundlage der Arbeit im Bereich der Erneuerbaren Energien ist das im Jahr 2000 in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist es sowohl „das Steuerungsinstrument für den Ausbau der erneuerbaren Energie zur nachhaltigen Energieversorgung“, und soll zudem auch „die volkswirtschaftlichen Kosten der Energie verringern.“ Beides wurde in vielen Bereichen bereits erreicht:

- Die Kosten der Erzeugung von regenerativer Energie wurden gesenkt,

- die Energiewirtschaft hat sich zum Vorteil der Endverbraucher verändert und

- die bürgerliche Mitte konnte beim Ausbau alternativer Energieformen eingebunden werden.

Auch die dezentrale Energiewende durch die Kommunen und regionalökonomische Effekte sind als Erfolge zu verbuchen. Über 140 Landkreise, Gemeinden, Regionalverbünde und Städte wollen ihre Energieversorgung auf erneuerbare Energien umstellen und haben sich als 100ee-Regionen im Projekt „Entwicklungsperspektiven für nachhaltige 100%-Erneuerbare-Energie-Regionen in Deutschland“ zusammengetan.

Kommunen sind aber nicht nur wichtige Treiber, sie selbst können auch von diesem Energie-Ausbau profitieren, denn die Energieerzeugung von morgen geschieht meist dezentral aus heimischen Energiequellen und mit Unterstützung durch regionale Technologien und Dienstleistungen.

Die Gewinne der beteiligten Unternehmen, das Nettoeinkommen der Beschäftigten und die an die Kommune gezahlten Steuern sind Elemente der kommunalen Wertschöpfung. Vor Ort werden Komponenten hergestellt, die Energie-Erzeugungsanlagen geplant, gebaut, finanziert und gewartet. Das gilt für viele Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Die Photovoltaik ist dabei der größte Motor der Wertschöpfung, die im PV-Bereich im Jahr 2012 7,5 Milliarden Euro betrug und somit über 40 Prozent der gesamten Wertschöpfung durch erneuerbare Energien (zwei Drittel davon werden übrigens auf kommunaler Ebene erbracht) ausmacht.

Auch wenn man sich den Einzelfall ansieht, beeindrucken die Zahlen. So beläuft sich die kommunale Wertschöpfung lokaler Beteiligung beispielsweise bei einer Investorenanlage mit 1 MW auf 19.000 Euro/p. a. und bei einer Bürgeranlage mit gleicher Leistung sogar auf 64.000 Euro/p. a. Wenn auf Gemeinde-Ebene die Weichen richtig gestellt werden, ist vieles möglich. Stellschrauben können zum Beispiel mit der Verpachtung von Konversionsflächen und natürlich in der Nutzung von Dachflächen: Kommunale Dächer können verpachtet oder mit Eigenverbrauchsanlagen ausgestattet werden. Die Dächer von gewerblichen oder privaten Gebäuden bieten sich für Energiegewinnung für den Eigenverbrauch an. Darüber hinaus können solche Anlagen, genau wie Bürgerenergieanlagen und Speicher, direkt oder indirekt finanziell gefördert werden.

Die KOCO Energy bietet ein Pachtmodell bis 200 KWp für Gewerbedächer und Dächer der Kommunen an. Für den Immobilieneigentümer hat diese Möglichkeit große Vorteile. Er schließt einen Pachtvertrag über 20 Jahre, bekommt eine jährliche Pacht und ggf. eine Einmalzahlung vorab während der Investor alle Risiken trägt und Strom in räumlicher Nähe zum Eigenverbrauch verkauft. Dagegen könnte bei Installation einer 30 KWp-Eigenanlage mit Speicher auf einer kommunalen Immobilie ein Strom-Festpreis für mindestens 20 Jahre garantiert werden.

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Stromspeicher für Privathaushalte: Trendthema auf dem 8. Bayerischen Energieforum

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Am 25. Juni 2015 findet das 8. Bayerische Energieforum in Garching bei München statt. Das alljährlich stattfindende Fachforum für kommunale Entscheider wird von der Bayerischen Gemeindeszeitung veranstaltet. Mit im Programm auch die KOCO Energy AG, die zum Thema „Mit Photovoltaikanlagen und Stromspeichern Kurs auf die rentable regionale Selbstversorgung.“ informiert und damit ganz im aktuellen Trend liegt.
Denn der Stromspeichermarkt entwickelt sich sowohl technologisch als auch wirtschaftlich mit hohem Tempo. Durch die gesunkenen Speicherkosten lohnen sich Eigenstromerzeugung und – verbrauch heute mit überdurchschnittlicher Rendite für Kommunen, Gewerbe und private Hausbesitzer.

Die Bayerische GemeindeZeitung informiert die kommunalen Entscheidungsträger regelmäßig via thematisch ausgerichteter Fachforen und mittels der zweimal im Monat erscheinenden Bayerische GemeindeZeitung. Mehr dazu auf der Website des 8. Bayerischen Energieforums.